Zuwanderung und Integration

Der Berufsbildungsverein Eberswalde e.V. betreut derzeit circa 440 Menschen aus mehr als 10 Ländern in Übergangswohnheimen und Wohnverbünden für Flüchtlinge und Asylbewerber/innen. Geflüchteten Menschen zu helfen, betrachten wir als unsere gesellschaftliche Aufgabe.


 

Der Berufsbildungsverein Eberswalde e.V. betreut derzeit circa 440 Menschen

Der Berufsbildungsverein Eberswalde e.V. betreut derzeit circa 572 Menschen aus mehr als 16 Ländern in Übergangswohnheimen und Wohnverbünden für Flüchtlinge und Asylbewerber/innen. Geflüchteten Menschen zu helfen, betrachten wir als unsere gesellschaftliche Aufgabe.

Leitbild

Alle Menschen werden mit Wertschätzung und Respekt behandelt. Sie haben gleichermaßen das Recht auf ein menschenwürdiges Leben und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.

Jeder Mensch hat das Recht auf Schutz vor Gewalt, vor sexuellen Übergriffen, sexuellem Missbrauch und Diskriminierung. Der asylsuchende Mensch steht im Mittelpunkt der Betrachtung. Seine elementaren Bedürfnisse sollen berücksichtigt werden.

Neben der Prävention ist die Intervention, insbesondere die Hilfe und Unterstützung für Betroffene von Gewalt und Diskriminierung, von besonderer Bedeutung.  

Ziel unserer Arbeit ist es, die geflüchteten Familien, Paare und Einzelpersonen bei der Bewältigung ihrer vielfältigen Probleme zu unterstützen und ihren Lebensalltag in einer fremden und neuen Umgebung zu erleichtern. 

Unser migrationsspezifisches Beratungs- und Betreuungsangebot soll eine Orientierung in der für sie fremden gesellschaftspolitischen Umwelt geben und sie auf ein selbständiges Leben (Grundsatz der Hilfe zur Selbsthilfe) vorbereiten. Die Förderung der Selbstständigkeit und Integration in das Gemeinwesen steht im Mittelpunkt. Eine Kernaufgabe im Rahmen unserer Arbeit ist die individuelle Integrationsplanung.

Ziele im Rahmen der sozialen Betreuung sind u.a.: 

  • die Unterstützung bei der Eingewöhnung in eine neue Lebensweise
  • die Unterstützung bei der Sicherung der gesundheitlichen und hygienischen Grundversorgung
  • Milderung der Folgen der Flucht aus dem Herkunftsland und des persönlichen Schicksals
  • die Deeskalation im Fall von Konflikten
  • die Förderung von Selbsthilfeaktivitäten

Kontakt und weitere Informationen 

  • Bad Freienwalde: Gerlinde Tazi, Fon: 03344 3006 200
  • Eberswalde: Anke Neufang, Fon: 03334 3869 700 / Karin Beinroth, Fon: 03334 3822 825

 

Ferienprogramm im Wohnverbund "Brandenburgisches Viertel"

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Auch die Kinder aus dem Wohnverbund konnten in der vergangenen Woche die Ferien in vollen Zügen genießen.

Um die freie Zeit ein wenig interessanter zu gestalten, besuchten einige von ihnen mit unseren Mitarbeitern den Verkehrspark im Brandenburgischen Viertel. Dort lernten sie, wie sie sich mit dem Fahrrad sicher im Straßenverkehr bewegen, wann ein Fahhrad verkehrssicher ist und auch grundlegende Verkehrsregeln wurden ihnen vermittelt.

Am letzten Tag mussten die frisch geschulten Verkehrsteilnehmer eine kleine Prüfung ablegen - der sicheren Teilnahme am Straßenverkehr steht also nichts mehr im Weg.

Am letzten Ferientag heizten unsere Mitarbeiter im Wohnverbund noch die Waffeleisen ein und zauberten zusammen mit den Kindern köstliche Waffeln. Im ganzen Haus war der süße Duft zu riechen.

Den Kindern hat das Ferienprogramm sichtlich gefallen.

 

Wohnverbund "Brandenburgisches Viertel"

Im März 2016 nahm der Berufsbildungsverein Eberswalde e. V. an einem Interessensbekundungsverfahren des Landkreises Barnim zur Betreibung und Betreuung des Wohnverbundes für ausländische Flüchtlinge und Asylbewerbern/innen in Eberswalde, Potsdamer Allee 45-59 und Zum Schwärzesee 3-9, teil – mit Erfolg. Wir haben den Zuschlag erhalten und stellen uns den neuen Aufgaben.

Seit dem 01.05.2016 betreiben und betreuen wir nun die Flüchtlinge und Asylbewerbern/innen im Wohnverbund „Brandenburgisches Viertel“.

Unser Team unterstützt die derzeit 228 Flüchtlinge und Asylbewerbern/innen aus 11 verschiedenen Nationen darin, ihre Eigenverantwortlichkeit und Selbständigkeit in unserer Gemeinschaft zu stärken und selbständig ihre Lebensumstände zu gestalten. Dazu gehört u. a.

Ermöglichung der Hilfe zur Selbsthilfe

Den Flüchtlingen werden Wege aufgezeigt, sich auch selbst zu helfen. Sie werden befähigt, die vorhandenen Einrichtungen des öffentlichen und gesellschaftlichen Lebens eigenständig zu nutzen.

Aufbau einer eigenen Lebensgestaltung

Um Flüchtlingen den Aufbau einer eigenen Lebensgestaltung zu ermöglichen, bedarf es unserer Unterstützung beim Spracherwerb, der Vermittlung von Kenntnissen über das neue Lebensumfeld, der Unterstützung bei der Organisation des täglichen Lebens, der Vermittlung von Integrationsangeboten (u.a. in den Bereichen Sport, Kultur, Bildung, Gesundheit oder Soziales). Außerdem erhalten sie Unterstützung im Rahmen der beruflichen Integration (z. B. Praktika, in Maßnahmen des Jobcenters bzw. der Agentur für Arbeit).

Konfliktherde begrenzen

Durch Rückzugsmöglichkeiten und/oder der Sicherung einer Privatsphäre in abgeschlossenem Wohnraum, regelmäßige, aufsuchende Beratung und Unterstützung in der Häuslichkeit und der Integration im Wohnumfeldsolle Konflikte vermieden werden. Die Sensibilisierung für die Einhaltung der Hausordnung, der Mülltrennung, Energiesparmöglichkeiten etc. trägt hierzu ebenfalls bei.

Leiterin des Wohnverbundes:

Karin Beinroth

Fon:     03334 38 22 825
Mail:    Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Mitmachzirkus

Mitmachzirkus gastierte im Haus der Toleranz

Im Dezember ließen sich die Bewohner/-inneren im „Haus der Toleranz“ von Jonglage, Akrobatik und wilden Spielen begeistern. Unter der Leitung von Beate Gollnast wurde gespielt, gelacht und geprobt.

Bock auf Zoo 2015! Wir waren dabei…….

Bock auf Zoo 2015

Der Zoo Eberswalde hatte zum 14.11.15 zum Bock auf Zoo eingeladen.  Über 200 Leute sind der Einladung gefolgt. Sie fand man dann mit Besen, Schippe, Laubharke, Schubkarre und guter Laune im gesamten Zoo wieder. Fleissig waren sie bei der Arbeit. Mit dabei Mitglieder -die Johanniter, Rettungshundestaffel, Schüler und Lehrer des Humboldt Gymnasiums Klasse 8L,  Schutzsuchende in Deutschland und viele andere.

Der Zoo Direktor Dr. Bernd Hensch pflanzte zusammen mit dem Präsidenten des Lionsclub Eberswalde, Matthias Rottmann und dem Präsidenten des Rotary Club Eberswalde-Barnim Volker Thieß  einem Baum. Der Zoo soll schöner und noch anziehender werden. Viel wurde geschafft. Nach dem herzlichen Dank des Zoodirektors gab es Mittagessen und Knüppelkuchen für alle Helfer.

( Bericht Barnim + )

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