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"Schulverweigerung – Die 2. Chance" |
Ein Projekt zur Reintegration von schuldistanzierten Schülerinnen und Schülern. Navigation
| Das Projekt „Schulverweigerung – Die 2. Chance“ zielt darauf ab, die Zahl der Jugendlichen, die sich von der Schule lossagen und keinen Schulabschluss erreichen, zu senken. Damit sollen sich ihre Chancen auf einen Ausbildungsplatz erhöhen. Das Programm wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert. |
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Zielgruppe sind Schülerinnen und Schüler,
- die durch aktive oder passive Schulverweigerung ihren Schulabschluss gefährden
- die mindestens 12 Jahre alt sind
- die mindestens noch ein Schuljahr bis zum möglichen Schulabschluss vor sich haben
Grundanliegen unseres Konzeptes ist es, Schülerinnen und Schülern, die aus den verschiedensten Gründen für sich keine Chance in der Schule sehen, einen adäquaten Schulablauf anzubieten, dabei zu helfen, den Anschluss wieder zu erlangen und Freude am Schulalltag zu finden. Es ist unser gemeinsames Ziel, dass sie durch das Projekt mit großer fachlicher, menschlicher und sozialer Kompetenz begleitet und in die Lage versetzt werden, mit Selbstbewusstsein und Vertrauen in die eigene Kraft, ihren Platz zu finden.
Ziel des Projektes ist die deutliche Reduzierung der Schülerinnen und Schüler ohne Schulabschluss, um ihre Ausbildungschancen zu erhöhen und sie wieder in das Regelschulsystem zu integrieren, damit sie erfolgreich lernen und ihre erworbenen sozialen Kompetenzen anwenden können.
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Um dieses Ziel zu erreichen, werden folgende Unterstützungsangebote von der Koordinierungsstelle Landkreis Barnim angeboten:
- Lernen in Kleingruppen
- Projekttage und Projektwochen zur Stärkung und Entwicklung von Kompetenzen
- Sprachangebote für Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund
- Training sozialer Kompetenzen
- Motivations- und Konzentrationstraining
- Elterntraining
- Kontinuierliches Beratungsangebot für Eltern, Familien, Schüler und Schülerinnen
- Vermittlung bei Konflikten zwischen Lehrern und Schülern, Eltern und Schülern, Lehrern und Eltern
- Aktivierung der einzelnen Helfersysteme und Koordinierung des Netzwerkes von Helfersystemen
- Förderung des Austausches zwischen allen beteiligten Akteuren
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Schulverweigerung
Zu der Zielgruppe des ESF- Programms „Schulverweigerung – Die 2. Chance“ gehören so genannte harte Schulverweigerer, die die Schule gezielt und nachweisbar verweigern und durch die Verweigerungshaltung belegbar ihren Schulabschluss gefährden.
Im Programm wird von zwei übergeordneten Kategorien gesprochen, die schulverweigerndes Verhalten beschreiben. Diese Kategorien werden in der Fachliteratur als aktive und als passive Schulverweigerung bezeichnet.
Eine aktive Schulverweigerung liegt vor, wenn der junge Mensch wiederholt und/oder über einen längeren Zeitraum hinweg unentschuldigt der Schule fern bleibt oder zwar physisch anwesend ist, den Unterricht jedoch durch Störungen aktiv verweigert.
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gefördert durch:


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Passive Schulverweigerung ist einerseits dadurch gekennzeichnet, dass die Schülerinnen und Schüler zwar im Unterricht anwesend sind, sich jedoch nicht am Unterrichtsgeschehen beteiligen und kein Interesse zeigen. Andererseits spricht man auch von passiver Verweigerung, wenn die Kinder und Jugendlichen der Schule entschuldigt fernbleiben, jedoch in einem Maße, welches inhaltlich nicht nachvollziehbar ist. Die passive Verweigerungshaltung ist nicht nach außen gekehrt, verläuft in der Regel schulkonform und ist daher häufig nicht oder erst spät erkennbar.
Die aktive Verweigerungsform lässt sich nicht klar und eindeutig von der passiven Verweigerungsform trennen. Die Grenzen zwischen beiden sind fließend.
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Projektstandorte:
- Oberschule am Rollberg Bernau
H.-Duncker-Straße 24
16321 Bernau bei Berlin
Internet
- Karl-Sellheim-Schule Eberswalde
Wildparkstraße 1
16225 Eberswalde
Internet
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AnsprechpartnerInnen des Projektes vor Ort:
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Presseartikel
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